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aktualisiert 29.01.2012

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Im Rahmen der grossen Aktion “Zeit für Helden” arbeiteten auch viele Jugendliche von den Pfadfindern, den Johannitern, usw...
daran, das Gelände rum um den Römerbau zu verschönern, zu befestigen, Wasserleitung verlegen für die Schafstränke, etc...
aber auch an Stationen des neuen “Terra Nostra - Lehrpfad”: beim Kindle mit einem neuen Pfad der Sinne und auch im Steinbruch am Ettwieser Weiher.
Die Aktion war gross angelegt und auch von der Presse viel beachtet. Die Allgäuer Zeitung Marktoberdorf berichtete ausführlich ....


Im Ostallgäu beginnt die Zeit der Helden - 9.7.2007 

Aktion Jugendliche stellen sich drei Tage gemeinnĂĽtzigen Aufgaben

Marktoberdorf/Ostallgäu | dec |
Jede Menge Helden tummeln sich ab kommenden Donnerstag im Ostallgäu. Am 12. Juli nämlich startet die bayernweite Aktion „3 Tage Zeit für Helden“. Rund 38 000 Jugendliche krempeln dabei die Ärmel hoch und verrichten gemeinnützige Arbeit. Beim Kreisjugendring (KJR) Ostallgäu haben sich laut Geschäftsführer Erich Nieberle über 800 Mädchen und Buben zwischen zwölf und 25 Jahren in 40 Gruppen angemeldet. „Einzelne kamen noch nach, darum geht die Tendenz mittlerweile eher zu 900 Teilnehmern“, so Nieberle. Damit liege der Landkreis schwabenweit mit Abstand an der Spitze. In anderen Städten und Kreisen hätten sich zwischen zehn und 20 Gruppen beworben.

Mit der Aktion „3 Tage Zeit für Helden“ feiert der Bayerische Jugendring sein 60-jähriges Bestehen. Er hat dafür junge Leute aus Vereinen, Verbänden und losen Gruppen aufgerufen, vom 12. bis 15. Juli Heldentaten zu vollbringen. Gemeint sind damit soziale, kulturelle, politische, integrative oder ökologische Herausforderungen, wie zum Beispiel einen Spielplatz renovieren, Konzerte im Altenheim veranstalten oder ein Waldstück säubern. Die Projekte verteilen sich über den ganzen Landkreis.
Was sie genau erwartet, erfahren die 40 Ostallgäuer Gruppen jedoch erst bei der Auftaktveranstaltung am Donnerstag. Um 17 Uhr wird Schirmherr Landrat Johann Fleschhut die Aufgaben auf dem Marktoberdorfer Marktplatz an sie übergeben. Die Eröffnung wird von der Jugendkapelle „Gennach-Hühnerbach“ musikalisch umrahmt.
AnschlieĂźend starten die jungen, ehrenamtlichen Helden durch: 72 Stunden haben sie Zeit, um die ihnen gestellten Aufgaben zu meistern. Bei Bedarf gibt es am Freitag, 13. Juli, schulfrei.
Anliegen der Aktion ist es laut KJR, den Stellenwert der Jugendarbeit zu zeigen sowie Teamgeist und Organisationstalent der Jugendlichen zu stärken. Es gehe dabei nicht um einen Wettbewerb. Gewinner seien viel mehr alle. Die Ostallgäuer Teilnehmer kommen aus dem ganzen Landkreis. Sogar in Kaufbeuren fanden sich noch zwei Gruppen, obwohl dort an diesem Wochenende die halbe Stadt wegen des Tänzelfestes auf den Beinen ist. Bei den meisten der 40 Teams handelt es sich um bestehenden Jugendgruppen zum Beispiel von Pfadfindern, Jugendfeuerwehr oder Sportvereinen. Es gibt aber auch einzelne Freunde oder Klassenkameraden, die sich spontan zu einer Heldengruppe zusammen schlossen. Die Gruppengröße liegt zwischen drei und 30 Jugendlichen.
Bei der Verwirklichung der Aktion arbeitet der Bayerische Jugendring unter anderem mit Bayern 3 zusammen. Der Radiosender wird von den Projekten berichten und will zudem mit Suchmeldungen über Internet und Radiowellen helfen, wenn zum Beispiel kurzfristig größere Arbeitsgeräte oder Maschinen gebraucht wird.
Aktuelle Informationen zu der Aktion gibt es auch im Internet unter 
www.zeitfuerhelden. de oder   www.kjr-ostallgaeu.de


Marktoberdorf - 14.07.2007

Buddelnde Wölfe und Feuerwehr ohne Wasser - Zeit für Helden Jugendfeuerwehr und Bund Naturschutz-Kinder in Aktion

Von Alexandra Decker | Marktoberdorf/Ostallgäu
Im Schatten der Bäume am Pfarrer-Mayr-Gedächtnisweg in Halblech ist es kühl. Die Marktoberdorfer Jugendfeuerwehr sitzt auf einem Kieshaufen und macht Brotzeit. Aber lange halten sich die 15 jungen Männer nicht mit ihren Wurstsemmeln auf. Schon werden Schubkarren und Eimer wieder gefüllt. Das Kies muss den bewaldeten Hügel hoch. Nur bis Sonntag 18.15 Uhr haben sie Zeit den Pfarrer-Mayr-Gedächtnisweg und den Halblecher Bachweg zu sanieren. Diese Aufgabe bekamen sie bei der Aktion „Drei Tage Zeit für Helden“ (wir berichteten).
Das gleiche Zeitfenster haben die „Wilden Wölfe“, die Jugendgruppe des Bund Naturschutz. Rund 50 Kinder wuseln am Mooserlebnispfad in Stötten herum und schaufeln wie die Weltmeister. Einen Tümpel gestalten, lautet ihre Aufgabe. „Das macht Spaß“, freut sich Elias. Der elfjährige Bernbeurer „wühlt gerne im Dreck“ und die Aufgabe überraschte ihn. „Man gräbt ja nicht jeden Tag ein Riesenloch. Aber ich hätte mir nix anderes gewünscht.“
Bei soviel Enthusiasmus stört die Sonne kaum, die auf die Tümpelbuddler herunter brennt. „Es ist zwar anstrengend“, meint Pius (9 Jahre). „Aber es macht Spaß“, grinst er, die Füße knöcheltief im Schlamm. „Und Mittag gibts Pizza“, schaltet sich Dominik (8) ein. Auch er findet die Aufgabe toll, „weil der Tümpel der Umwelt gut tut“. Außerdem ist die Geltnach ganz in der Nähe und „dorthin gehen wir heut nachmittag zum Baden“, sagt Anita Weber, Jugendleiterin der Wilden Wölfe.
Wasser fände auch die Marktoberdorfer Jugendfeuerwehr toll. „Wir hätten bei dem Wetter lieber das Forggenseeufer ausgemäht“, meint Simon Eurisch (20) grinsend. Aber „nach dem ersten Schock“ hat sich die Truppe mit ihrer Heldenaufgabe angefreundet. „Wir haben am Anfang gedacht, wir sollen den ganzen Weg machen“, nennt Dirk Siepert den Grund für das Erschrecken. Das wären über zwei Kilometer, von denen ein großer Teil nur zu Fuß mit der Schubkarre erreichbar ist. „Wir wussten gar nicht, wo der Weg ist und wie es dort aussieht“, erzählt Bastian Nothemann (28). „Also haben wir am Freitagabend einen Zwei-Stunden-Spaziergang dort gemacht.“ Jetzt ist das Terrain sondiert: „Die Aussicht ist gut von oben und wenn man mit der Schubkarre Treppen hoch fahren kann, geht das schon“, so Simons scherzhaftes Urteil. „Die Arbeit macht Spaß“, meint Andreas (14). „Und die Aktion fördert die Kameradschaft“, fügt Markus Jüngling (20) an. Sie hätten auch schon gut was weggearbeitet. „Bis Sonntag sind wir fertig“, ist Bastian überzeugt.
„Wir schaffen das“, sagt auch Anita Weber. Bei den Wölfen bleibt sogar noch Zeit für eine Nacht im Zelt mit Nachtwanderung und kleinem Überlebenstraining. Schlafsäcke und Isomatten warten schon auf einem Hänger.
Am Morgen geht es dann weiter, sowohl in Halblech als auch am Stöttener Tümpel und den 40 anderen Station im Ostallgäu, an denen dieses Wochenende junge Helden ihre Taten vollbringen.


Marktoberdorf - 16.07.2007

Ostallgäus Helden: schwitzend aber glücklich - Jugendring-Aktion Fast alle Gruppen schaffen ihre Aufgaben

Marktoberdorf/Ostallgäu | dec |
31 von 40 Gruppen waren schon Sonntagmittag mit ihren Aufgaben fertig. „Es hat alles wunderbar geklappt“, sagt Günter Frey, Vorsitzender des Kreisjugendrings (KJR) Ostallgäu, über den Verlauf der Aktion „Drei Tage Zeit für Helden“ des Bayerischen Jugendrings. Jugendliche aus ganz Bayern lösten dabei von Donnerstag 18.15 Uhr bis Sonntag 18.15 Uhr soziale, politische, integrative und ökologische Aufgaben.
Das Ostallgäu war der schwäbische Kreis mit den meisten Helden (rund 900). Und bis Sonntagabend schafften sie fast alle ihre Aufgaben. Nur den Royal Rangers aus Kaufbeuren und der Jugendfeuerwehr Kaltental ging das Material aus. Es wurde nachbestellt und nächste Woche geht es weiter. Die Gruppen des Aktiven Dorfs Baisweil und Lauchdorf mussten ein Geländer verzinken. Auch sie können erst nächste Woche fertig werden. Und die Jugendfeuerwehr Kaltental hat im Dillishauser Kindergarten mit der Spielplatzrenovierung ein Projekt, dass sie laut Frey nicht an einem Wochenende schaffen konnte. Auch sie macht weiter.
Hinter allen jungen Helden liegen anstrengende Tage. „Es war sehr heiß und alle sind ziemlich kaputt“, sagte Frey gestern. „Trotzdem ist die Stimmung super. Ich hätte gedacht, wir müssten mehr motivieren. Aber ab und zu ein gutes Wort hat voll und ganz gereicht.“ „Es war lustig“, bestätigt die zehnjährige Dorina. „Viel besser“, als die Bundesjugendspiele, die sie am Freitag in der Schule gehabt hätte. Wegen der Aktion hatte sie schulfrei. Dorina hat mit 14 anderen Helden vom JoKiTa- (Johanneskirchen-Tanz-) Team aus Marktoberdorf Orff-Instrumente für die Offene Behindertenarbeit der Lebenshilfe Ostallgäu gebaut. Gestern beim Familiengottesdienst feierten die Schellenkränze, Trommeln und Klangstäbe Premiere. „Danach haben wir sie an die Lebenshilfe übergeben“, sagt Claudia Ottenthaler, Leiterin der Jugendgruppe. „Den Kindern hat es viel Spaß gemacht, auch wenn es bei der Hitze anstrengend war.“
Eine Abkühlung und vor allem Schlaf braucht auch die Landjugend Ruderatshofen nach dem Heldenwochenende. „Wir haben zu 18. in einem Raum übernachtet. Da hat es gedauert, bis alle ruhig waren“, erzählt der 16-jährige Johannes Vogl. Und besonders am Samstag sei es sehr heiß gewesen, beim Bau des Grill- und Zeltplatzes in Ruderatshofen. „Aber unterkriegen ließ sich niemand. Keiner wollte sich nachsagen lassen, er hätte nicht gearbeitet. Die Aktion hat Spaß gemacht. Wir wären sofort wieder dabei.“
Alle Heldengruppen erhielten Lob. „Viele Außenstehende halten das Projekt für eine gute Sache“, erzählt Frey. Über die Jugendfeuerwehr Marktoberdorf etwa habe ein Mann gemeint: „Es ist enorm, was die jungen Leute da leisten.“ Sie hatte den Bachweg und den Pfarrer-Mayr-Gedächtnisweg in Halblech saniert. Ihr Lohn: Freier Eintritt ins Trauchgauer Freibad.
Unfälle oder ähnliches gab es laut KJR-Vorsitzendem Frey während des ganzen Wochenendes nicht. „Wir hatten nur ein Mädchen, dem schwindelig war, einen Bienenstich und einen Schnitt in den Finger.“ Im Verhältnis zu den 900 Teilnehmern können man also sagen, es sei nichts passiert.

 

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